Sociohistorical project
Harald aus Deutschland
Harald, Berlin
58 Jahre alt
Themenbereich 1: Persönlicher Hintergrund

Würden Sie sich kurz vorstellen?

Ich heiße Harald Petzold, bin 58 Jahre, von Beruf Lehrer für Musik, Deutsch und Politische Bildung. Ich bin biologisch männlichen Geschlechts und von meiner sexuellen Orientierung her schwul. (Ich lege aber auf diese Art von Klassifizierungen, vor allem die männliche Geschlechtszuschreibung, inzwischen keinen Wert mehr. Nach meiner Auffassung sind dies alles Instrumente, um Menschen zu klassifizieren, auseinander zu dividieren, ihnen den Zugang zu Ressourcen zuzuweisen usw.. Das lehne ich ab. Für mich gilt: Alle sind Menschen, egal was wie wo; die zentrale Kategorie für mich ist menschlich zu handeln. Gemäß Rosa Luxemburg: „Mensch sein ist vor allem die Hauptsache.")

Würden Sie kurz Ihren familiären und geografischen Hintergrund Ihres Aufwachsen ausführen? (Elternhaus, Religion, Herkunftsort/ Ort des Heranwachsens)

Ich komme aus einem Elternhaus mit Mutter und Vater, habe drei Geschwister und vier Halbgeschwister. Ich war nie religiös gebunden und verstehe mich als Atheist. Mein Geburtsort ist Heringsdorf auf Usedom. Durch berufliche Veränderungen meiner Eltern wuchs ich allerdings in Cottbus und Dresden auf. Später studierte ich in Potsdam und kam so in die Region, in der ich heute lebe: Falkensee im Havelland, westlich von Berlin.



Themenbereich 2: Coming Out

Würden Sie die gesellschaftliche Situation von LSBT+ Menschen in dem zeitlichen Kontext Ihres Heranwachsens erklären?

Während meines Heranwachsens war es für LSBT*IQ-Menschen so gut wie unmöglich, offen ihre sexuelle Identität oder Orientierung zu leben. Daher gab es für Heranwachsende keinerlei diesbezügliche Orientierungsmöglichkeiten oder Vorbilder, schon gar keine positiven. Deshalb hatte ich als Jugendlicher lange Zeit überhaupt kein Wort oder Erklärung für das, was ich fühlte. Ich merkte zwar, dass ich auf Jungen erregt reagiere bzw. mich angezogen fühlte. Aber dass dies Homosexualität sei, war mir nicht bewusst. Später, als Jungerwachsener, erlebte ich, wie Erwachsene oder Altersgefährt*innen abfällig über Homosexuelle redeten oder wie diskriminierend mit Homosexuellen umgegangen wurde und bekam eine Ahnung davon, was mit mir selbst los sein bzw. was mich `erwarten´ könnte. Damals stand für mich fest: Du wirst niemals und zu niemandem etwas davon sagen und lieber asexuell leben, als als Homosexueller zu gelten. Das habe ich bis in den Sommer 1989 mehr oder weniger erfolgreich durchgehalten. Nur wenige, ganz enge Freund*innen kannten mein `Geheimnis´ und behielten es glücklicherweise für sich. Vor allem, nachdem wir erleben mussten, wie ein Mitstudent, dessen Homosexualität bekannt geworden war, plötzlich keine einzige Prüfung mehr `bestand´ (oder deutlich gesagt: bestehen durfte) und von der Pädagogischen Hochschule exmatrikuliert wurde.
Wie verlief Ihr persönlicher Realisationsprozess hinsichtlich Ihrer Sexualität?

Während meiner Armeezeit zwischen 1980 und 1983 wurde mir endgültig bewusst, dass ich `auf Männer stehe´. Ich verliebte mich schwer in einen meiner Altersgefährten und es fiel mir zunehmend schwerer, dieses Gefühl und das damit verbundene Verlangen zu unterdrücken. Aber es war andererseits zu gefährlich, ihm nachzugeben. In der NVA (der Nationalen Volksarmee der DDR) hätte es unweigerlich mindestens zu meiner extremen Ächtung geführt, wenn nicht sogar zu Schlimmerem. Das `Spießrutenlaufen´ von Altersgefährten oder Offizieren, deren Homosexualität bekannt wurde, wollte ich auf keinen Fall teilen. Also `versteckte´ ich mich erst einmal weiter.

Im Herbst 1985 hatte ich dann während einer Jugendtourist-Auslandsreise (Jugendtourist – das Reisebüro der Jugendorganisation FDJ der DDR) das erste Mal Sex mit einem Mann. Es passierte völlig überraschend und spontan und von diesem Moment an war ich mir 100 Prozent sicher: das will ich und das bin ich. Kurz darauf der oben bereits genannte `Rückschlag´: ein Mitstudent, dessen Homosexualität bekannt geworden war, bestand plötzlich – obwohl er eigentlich bis dahin kein schlechter Student gewesen war – keine seiner mündlichen Prüfungen mehr. Und nichts und niemand konnte ihm helfen. Auch weil sich niemand traute, den wahrscheinlich wahren Grund anzugeben: dass ein Schwuler nach damals an der Pädagogischen Hochschule geltendem Verständnis kein Lehrer sein durfte. Auch ich traute mich nicht. Und `versteckte´ mich erst einmal wieder weiter.

Natürlich hatte ich inzwischen mitbekommen, dass ich nicht der einzige Schwule an der Hochschule war. Aber vor allem die Mehrzahl der Lehrkräfte, von denen wir vermuteten oder wussten, dass sie schwul waren, waren keine `Ermutigung´ für mich. Die meisten von ihnen waren von den Umständen – vor allem beruflicher Zurücksetzung oder Benachteiligung – in ihrer Persönlichkeit derart deformiert, dass sie entweder völlig unumgänglich waren oder tranken oder Karikaturen ihrer selbst waren bzw. als solche wirkten.

Im Sommer 1989 lernte ich dann in einem Internationalen Sommercamp der FDJ (Freie Deutsche Jugend – Jugendorganisation der DDR) zum ersten Mal offen schwul lebende Jugendliche kennen und war wie elektrisiert davon, mich nicht mehr verstecken zu wollen. Danach ging alles ziemlich schnell: Ich hatte bereits im Mai auf dem Nationalen Jugendfestival der FDJ einen Informationsstand der LS-Gruppe Courage erlebt und davon gehört, dass es auch in Potsdam in der Friedenskirche und später im Kulturhaus Herbert Ritter in Babelsberg eine Gruppe von schwulen Männern gab, die sich regelmäßig traf und Tanzabende veranstaltete. Ende August, inmitten der Turbulenzen der Massenfluchten aus der DDR lernte ich dann am Heiligen See in Potsdam junge Mitglieder dieser Gruppe persönlich kennen und ab diesem Moment gab es für mich kein `halten´ mehr. Ich wollte so leben, wie ich war und wollte, dass dies auch respektiert würde. Seitdem war ich bei HIP – dem Homosexuellen-Integrationsprojekt Potsdam – dabei und gehörte unmittelbar nach der Wende zu den Mitbegründer*innen dieses Projektes als Verein und der Aids-Hilfe Potsdam.

Hat das Thema des inneren Coming Outs während Ihres Heranwachsens eine große Rolle gespielt? Wie genau?

Wie oben bereits dargestellt, hatte ich während meiner Schulzeit – was ich mal mit der wesentlichen Zeit meines Heranwachsens bezeichnen würde – kein Wort oder keine Erklärung für meine Gefühle. Und es war auch nicht so, dass mir Mädchen völlig gleichgültig gewesen wären. Natürlich wollte ich – wie alle anderen Mitschüler/Jungs in meinem Alter auch – eine Freundin haben, mit der man zusammen sein oder `angeben´ könnte. Andererseits verspürte ich die berühmten `Schmetterlinge im Bauch´ immer nur mit Jungs oder Mitschülern, was mich zunehmend beunruhigte, weil es körperliche Reaktionen bei mir hervorrief, die ich manchmal nicht steuern oder beherrschen konnte und die mir in den jeweiligen Situation unangenehm – weil angstbesetzt – waren. Glücklich war ich dann meist nur in meinen Träumen. Dass dies alles Bestandteil eines inneren coming outs sein könnte, wurde mir erst viele Jahre später bewusst.

Wie verlief ihr externes Coming Out (Familie, Freunde, berufliches Umfeld)?

Mein externes coming out ging dann, wie oben bereits angedeutet, ziemlich schnell: im Spätsommer 1989 lernte ich junge Mitglieder der Potsdamer Lesben- und Schwulengruppe HIP kennen und von diesem Moment an ging ich zu deren Treffs regelmäßig hin. Dann kam der Film „Coming out": mit Matthias Freihoff, einem der Hauptdarsteller, war ich zusammen beim studentischen Armee-Reserve-Dienst gewesen. Nicht nur, dass ich heimlich in ihn verliebt war. Er war für mich darüber hinaus ein Riesenvorbild, vor allem, was den offenen und trotzdem nicht aufdringlichen Umgang mit dem eigenen Schwulsein betraf. Für mich kam dieser Film zum absolut richtigen Moment und er ist für mich nach wie vor einer der besten Filme, die ich kenne. Im Dezember – kurz nach dem Mauerfall – fuhr ich dann mit einer Gruppe von HIP-Mitgliedern auf Einladung des Bonner Lesben- und Schwulenzentrums `in den Westen´ - wir lernten eine lebendige und offene LesBiSchwule Lebens- und Subkultur kennen. Nach der Rückkehr schrieb ich darüber einen Leserbrief für die damalige Märkische Volksstimme, unter dem mein richtiger Name stand – und ab da wussten es dann auch die letzten. Zur Landtagswahl 1990 kandidierte ich für die PDS/Linke Liste als offen schwul lebender Mann mit einem Plakat „Ich will so leben, wie ich bin" und gegen die Übernahme des uns allen wieder drohenden Paragrafen 175 des StGB. Mein berufliches und politisches Umfeld reagierte fast ausschließlich positiv, wobei ich aus dem Rückblick von heute denke, dass bei einigen da auch der Opportunismus der damaligen Wendezeit eine Rolle spielte. Es war eben plötzlich alles offen im wahrsten Sinne des Wortes.

Inwiefern hat sowohl das interne als auch das externe Coming Out ihr Leben beeinflusst?

Beide Phasen haben mein Leben dahingehend beeinflusst, dass ich mich seitdem immer aktiv dafür eingesetzt habe, dass sich niemand mehr für ihre* Gefühle, ihre* geschlechtliche oder sexuelle Identität oder Orientierung erklären, schämen oder gar schlecht fühlen muss, dass jede* so leben und lieben kann, wie sie* will.


Themenbereich 3: Studium/ Beruf


Stellte der Auszug aus Ihrem Elternhaus einen Einschnitt in Ihrer persönlichen Entwicklung dar, bezogen auf Ihre Homosexualität? Inwiefern?

Nein. Erstens deshalb nicht, weil dieser `Auszug´ durch den Armeedienst ja `erzwungen´ war und nichts mit meinem Schwulsein zu tun hatte. Ich bin danach einfach nicht wieder zurückgekehrt, weil die `Welt´ außerhalb meines Elternhauses viel spannender gewesen war. Außerdem war meine Mutter im Sommer 1983 überraschend verstorben. Dadurch war mir mein Elternhaus fremd geworden. Zu meinem Vater hatte ich kein so intensives emotionales Verhältnis und als er wieder heiratete, fühlte ich dann ihm gegenüber auch weniger Verantwortung. Außerdem verstand er nie, warum ich am Wochenende lieber Musik machte, als nach Hause zu fahren.

Und zweitens war ich ja `ausgezogen´, bevor ich mir sicher war, schwul zu sein. Dadurch hatte dieser Vorgang nichts mit meiner Entwicklung, bezogen auf meine Homosexualität zu tun.

Hatte Ihre sexuelle Orientierung eine Auswirkung auf die Wahl Ihres Studiums/Berufs?

Nein. Das glaube ich nicht. Die Wahl meines Berufs hat vor allem mit meiner Liebe zur Musik zu tun und damit, dass ich fest davon überzeugt bin, dass nur Menschen, die diese Liebe leben, sie auch weitergeben können. Das betrifft im Übrigen auch die Politik und meine spätere Qualifizierung zum Lehrer für Politische Bildung.

Wie sind Sie in Ihrem Berufsleben mit Ihrer Sexualität umgegangen? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Ich bin immer so offen damit umgegangen, dass jede* es wissen konnte, aber niemand, die* es nicht interessierte, es wissen musste. Ansonsten wussten meine Schüler*innen immer, dass sie mich `darauf´ ansprechen, `dazu´ befragen oder sich erkundigen konnten, wo wie was los ist. Dass es mir nicht peinlich ist. Dass es nicht ansteckend ist oder man es durch Handschlag oder Berührung `bekommen´ würde. Dass jemand glücklich ist, schwul zu sein. Dass man in meinem Unterricht „lesbisch", „schwul", „bi" oder „trans*" sagen und offen darüber reden kann, ohne flüstern oder sich dafür schämen zu müssen. Dass ich aber auch keine `Sprüche´ oder Beleidigungen unwidersprochen lasse. Sie konnten und können mich immer in der ersten Reihe sehen, wenn es galt oder gilt, für die Rechte von LSBT*IQ auf die Straße zu gehen oder Gesicht zu zeigen. Dadurch war und bin ich nicht erpressbar, nicht einzuschüchtern oder diskriminierbar. Dadurch war und bin ich authentisch, denke ich. Und das ist etwas, was Heranwachsenden wichtig ist.

Haben sich diese Erfahrungen im Laufe Ihres Berufslebens verändert?

Nein. Aber ich würde mir das Gegenteil auch nicht (mehr) gefallen lassen.


Themenbereich 4: Veränderung der gesellschaftlichen Situation

Haben Sie sich in Ihrem privaten Leben jemals aufgrund ihrer Sexualität seitens des Staates diskriminiert gefühlt? (Beispielsweise bei Eheschließung, fehlende Adoptionsrechte, etc.)? Haben sie je aufgrund ihrer Sexualität direkte Diskrimierung seitens des Staates erlebt (Beispielsweise Untersagung von Hilfeleistungen von staatlichen Institutionen oder in staatlichen Einrichtungen etc.)

Ja. Zum einen habe ich die durch den Einigungsvertrag erzwungene Überstülpung des Paragrafen 175 als persönliche `Kolonisierung´ empfunden. Und deshalb politisch sehr aktiv für seine Abschaffung sowie die Einführung eines Diskriminierungsverbots aufgrund der sexuellen Identität in die Landesverfassung Brandenburgs gekämpft.

Zum anderen fand ich den Ausschluss von LSBT*IQ von zahlreichen bürgerlichen Rechten – nicht nur den auf Eheschließung, aber an diesem fokussierte sich schließlich der Gesamtzustand – empörend, diskriminierend und persönlich verletzend, vor allem die Argumentation von der Ungleichheit von Gleichem, die von den Gegner*innen der `Ehe für alle´ noch bis heute immer wieder wie eine Monstranz vor sich hergetragen wird.

Direkte Diskriminierung aufgrund meiner sexuellen Identität habe ich lediglich in der Verweigerung, Blut spenden zu dürfen, erlebt.

Was waren gesellschaftliche Meilensteine für Sie in Ihrer persönlichen Entwicklung bezüglich Ihrer sexuellen Orientierung?

Die Annahme der Brandenburgischen Landesverfassung 1992, die endgültige Abschaffung des Paragrafen 175 im Jahr 1994 und schließlich die Gesetze über die Öffnung der Ehe für alle und die Rehabilitierung aller nach Paragraf 175 verurteilten schwulen Männer aus dem Jahr 2017. Dazwischen gab es natürlich noch eine Menge hoffnungsvoller Zwischenschritte. Aber das waren und sind die Momente, wo ich immer noch so ein Gefühl verspüre, als könnte ich auf dem Wasser laufen.

Hat der gesellschaftliche Wandel gegenüber Homosexualität/ Queerness persönliche Auswirkungen für Sie bzw. dem Umgang mit Ihnen sowohl im Privats- als auch im Berufsleben im Bezug auf Ihre sexuelle Orientierung gehabt?

Sicher. Dass mir meine Schulleiterin kürzlich jubelnd zur Eheschließung gratulierte, wäre zu Beginn meines Lehrerseins noch undenkbar gewesen.

Wie konkret trugen und tragen Sie als Politiker (ehemals auf Bundes- und nun auf Landesebene) zur rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichbehandlung von LGBTQI*Menschen in Deutschland bei?

Als einzelne* Politiker*in wäre ich ohne die Vielen, die jahrelang Druck gemacht haben, in ihren Forderungen und Argumenten nicht nachließen, immer und immer wieder geduldig erklärten und um Änderung des gesellschaftlichen Klimas, des Zeitgeistes sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen warben… auf verlorenem Posten gewesen. Insofern habe ich persönlich und konkret nur so viel beitragen können, wie wir mit diesen Menschen gemeinsam beitragen konnten. Deshalb finde ich ja auch politische CSD´s so wichtig, genauso wie die oft belächelten symbolischen Handlungen, wie das Hissen der Regenbogenflagge vor Rathäusern und öffentliches Gesicht-zeigen von queeren Politiker*innen. Nur im solidarischen, respektvollen, gleichberechtigten und partnerschaftlichen Zusammenwirken unserer Vielfalt kann politischer Erfolg erreicht werden. Dazu können dann auch einzelne Politiker*innen beitragen. Umgekehrt gelingt es meiner Meinung nach in einer offenen Gesellschaft nicht, auch wenn einzelne Politiker*innen manchmal denken, sie hätten persönlich… Sicher, sie müssen am Ende ihre Hand heben – ohne das geht es auch nicht in unserem parlamentarischen System. Aber damit ist lediglich ein Stück Papier bedruckt oder bestenfalls ein Gesetz oder eine gesetzliche Regelung geschaffen. Wichtig sind aber der Lebensalltag, das gesellschaftliche Klima, der Zeitgeist, die sich ändern müssen. Und das ändert eine* allein nicht.


Themenbereich 5 Abschluss:


Haben Sie aus Ihrer persönlichen Lebensgeschichte Tipps für queere Jugendliche?

Ja sicher: Wartet nicht so lange, bis ihr euch traut, wie ich gewartet habe. Lasst euch nicht beirren, so zu leben, wie ihr das wollt. Fordert Unterstützung ein, wenn ihr das Gefühl habt, ihr schafft es nicht allein. Und vor allem: Bleibt wachsam. Das Erreichte war und ist kein Geschenk, es muss immer wieder neu erkämpft und gesichert werden. Feiert eure Party, aber vergesst auch das Kämpfen nicht. Denn es ist noch so viel zu tun, wenn ich beispielsweise an die Lebenssituation von Trans*, von queeren Flüchtlingen oder von Queers in anderen Ländern dieser Welt denke. Dummheit und Ungerechtigkeit sterben leider nicht von allein aus.



Alexander Charkov wurde interviewt
September 2020